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01
Juli
2018

Geheim-Magazin 2-18

Punkt 1
Kriege gegen den Frieden

Punkt 2
zu diesem Heft

Punkt 3
in eigener Sache

Naming Names

Warum ich dankbar bin für den
Vertragsabbruch der USA

                              GEHEIM2 18cover

Punkt 1: Kriege gegen den Frieden

Die Zeit der Auslieferung dieser aktuellen Ausgabe von GEHEIM fällt faktisch zusammen mit dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Eine fast ideale Bedingung, um hinter dem Nebelvorhang der internationalen Massenfaszination Fußball ungeheure Provokationen - zumindest in ihren Vorbereitungen und ihren wahren Intentionen - zu verschleiern. Für den Donbass, die Ukraine und bedeutet dies ganz konkret Krieg gegen das von Kiew dämonisierte Russland, was im Westen vor dem Hintergrund der fast schon mansch metastasierenden Russophobie. Für das faschistoide Putschregime in Kiew ist dies nicht nur ein Weg, es Moskau „heimzuzahlen“, sondern auch mittels eines äußeren Feindes den inneren Zusammenbruch aufzuhalten und Vorwände für weitere Repressionen nach Innen zu haben. Eine weitere Zuspitzung erfuhr die bereits gefährlich aufgeladene Situation durch einen schlecht gemachten ukrainischen Geheimdienstkrimi, bei dem es angeblich um die Ermordung (oder deren Planung) eines „regimekritischen Journalisten“ durch Russland ging. Die Machart der Aktion war ebenso plump wie gängig und den Mainstream-Medien folgend: im Zweifelsfall ist Russland eben an Allem schuld… Inzwischen ist die sehr primitiv umgesetzte Story fast schon wieder in der Versenkung verschwunden, die Basis ihrer Machart senkt jedoch fast schon systematisch die Schwelle zum Kriege gegen den „Hort des Bösen“, gießen auf jeden Fall Öl ins Feuer der NATO-Planer, ewig Gestriger Kalter Krieger und rechtsextremer Hetzer!
Die USA rüsten das ukrainische Putschregime inzwischen mächtig auf und Europa schweigt verdächtig, trotz durchaus ansehbarer Abneigung für die korrupten Despoten in der Ukraine. Verständlich, hatten die Europäer, allen voran die Herrschenden in Berlin, den Putschisten in Kiew zur Legalität verholfen. Der jetzige Bundespräsident Steinmeier ist der personalisierte Beleg hierfür; ein herrisches Grinsen im Gesicht und mit den Händen zutiefst als damaliger BRD-Außenminister im braunen Unrat gewühlt…
Das Balancieren auf der Rasierklinge des großen Krieges erweist sich jedoch zunehmend als Dauernummer mit Abo auf Permanenz. Das soll die Menschen daran gewöhnen, dass das Leben auf der Bombe zum „Normalzustand“ wird und selbst politische Kräfte domestizieren, die sich selbst als alternativ, links oder anti-Establishment definieren.
Die ausländische Intervention in Syrien hält nach wie vor an und alle führenden westlichen Mächte sind knietief im Morast aus Blut, Desinformation und Terrorismus versunken. Noch immer hält sich bei westlichen Strategen das Ziel, in Damaskus ein willfähriges Regime an die Macht zu terrorisieren. Geht es nach den Merkels, Macrons, Trumps und Mays dieser Welt, dann eben bis zum letzten Syrer… Nur so wird verständlich, dass die EU/USA die Syrien-Sanktionen erneut willkürlich verlängert und westliche Wiederaufbauhilfen entweder verhindert oder aber hintertrieben werden. Es ist schon pervers: erst wird das Land mit Hilfe willfähriger und ausgerüsteter Terroristen zerstört und destabilisiert, dann wird jede Hilfe bei der Stabilisierung des Landes kaltblütig verweigert; und immer noch laufen syrische Terror-Killer auf den Straßen Berlins, Londons oder Paris relativ frei herum. Man weiß ja nie, ob und wann man diese Söldner nicht noch mal brauchen kann. Wer in Köln mit einer PKK- oder entsprechender PYD/SDF-Fahne öffentlich herumläuft, der riskiert staatliche Repression, währen die entsprechenden kurdischen Kräfte in Syrien als billige Söldner gehalten werden und sich blutbefleckte US-Marines dabei überschlagen, Selfies mit SDF-Söldnern zu machen und in die Welt zu posten. Zynismus pur – einfach widerlich…
Selbst unter rein machtpolitischen Gesichtspunkten betrachtet, ist die schon längst eingeschlagenen Syrien-Politik des Westens in einer Sackgasse angelegt. Trotz Milliarden Investitionen and Waffe und Aufrüstung für immer brutalere Söldner, trotz geheimdienstlicher Abdeckung dieser Banditen in Frankreich, Belgien, Deutschland oder England, die objektiv sogar zur Hinnahme von Terrorschlägen führte, trotz immer schneller drehender Medien-Karusselle, die mit objektiver Berichterstattung kaum noch etwas zu tun haben, aber mit dem Abfeuern medialer Gewehrsalven im Interesse des Krieges – trotz all dieser Fakten ist es Syrien unter Anspannung aller Kräfte und mit Unterstützung seiner tatsächlichen Freunde (Russland, Iran, Hezbollah oder revolutionärer Milizen aus dem Irak, Afghanistan etc.) gelungen, den terroristischen Banden strategische Niederlagen zu versetzen; damit auch deren regionalen Unterstützern und Geldgebern wie Saudi Arabien, die VAE, Katar oder die Türkei. Damit beginnen sich in Konsequenz bereits schon jetzt, die geostrategischen Gewichte in der Region dramatisch zu verschieben. Die vier Problem-Regionen, an denen die ausländischen Akteure manisch festhalten, um den Regime Change in Damaskus noch irgendwie hinzukriegen, sind Idlib, Nord-Syrien (Kurden), Al-Tanf (US-Basis im Westen des Landes an der Grenze zum Irak) sowie der südliche Zipfel Syriens, der sowohl an Jordanien wie auch an „Israel“ grenzt. Einige dieser Gebiete sind schon bereits aus heutiger Sicht kaum noch zu halten. Im Norden des Landes breiten sich arabische Aufstände gegen die kurdischen Söldner und ihre nordamerikanischen Herren aus, im Süden bereitet sich die Syrisch Arabische Armee auf die Befreiung des Landstriches von den Terror-Truppen sowie einige Versöhnungsverhandlungen vor, was in Konsequenz für die US-Strategen es unmöglicher machen wird, Al-Tanf noch zu halten.
Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat es tatsächlich auf den Punkt gebracht, als er die derzeitige Phase des international orchestrierten Krieges gegen sein Land zusammenfassend beschrieb, als er betonte, das sein Land nun zunehmend nicht mehr „nur“ gegen die zehntausende (!) von ausländischen - regionalen wie internationalen - Mächten abhängigen Söldnern kämpfe, sondern gegen die Auftraggeber direkt. Damit hat sich bereits jetzt das Kräfteverhältnis zu Gunsten Syriens verschoben und die noch verbliebenen pro-westlichen Positionen strategisch immer unhaltbarer gemacht, obwohl der Krieg noch einige Zeit weitergehen wird; aber bereits jetzt sind im umkämpften Land die Kräfte des Wiederaufbaus stärker als die der kriegerischen Zerstörungen – trotz so vieler als unüberwindlich erscheinender Schwierigkeiten und Hindernissen. Strategische Kriegspropaganda und Desinformationen waren von Beginn des Krieges gegen Syrien an fester Bestandteil des Szenarios, jetzt hat er die Aufgabe, Misstrauen zwischen Damaskus und seinen Freunde und Verbündeten der „Achse des Widerstands“ zu treiben.
Ein Beispiel hierfür sind Berichte über angeblich indirekte iranisch/“israelische“ Verhandlungen in Jordanien (Amman), wo sich beide Seiten darauf geeignet hätten, dass keine iranischen oder „pro-iranischen Truppen“ im Süden das Landes stationiert werden würden und dass sich die iranischen Revolutionsmilizen („Pasdaran“) aus allen Teilen des Landes zurückziehen und ihre Militärbasen aufgeben würden. Solche Falschinformationen schwellen zu einer giftigen Gerüchteküche an. Was läuft aber tatsächlich ab?
Es ist inzwischen („leider“ muss man sagen) eine Tatsache geworden, dass es innerhalb des Staatsapparates der Islamischen Republik Iran eine wachsende Strömung pro-westlicher Funktionäre herausgebildet hat, die auf Kreise der Bevölkerung stößt, die mehr oder weniger offen westliche Regime Change Phantasien teilen. Vor dem Hintergrund wachsender ökonomischer Probleme des Landes, die eine immer explosivere Mischung aus neoliberaler Wirtschaftspolitik der Regierung, gezielten westlichen Sanktionen und endemischer Korruption pro-westlicher Elemente eingegangen sind, bieten dieses Gemisch Ansatzpunkte für gezielte Geheimdienstoperationen mit dem Ziel, alle Fundamente der islamischen, anti-imperialistischen Revolution von 1979 zu unterminieren. Doch was ist wirklich an dem eben erwähnten Gerücht nun wirklich dran? Es geht zunächst um den iranischen Botschafter in Jordanien, Mujtaba Ferdosi Baur. Den Mann zeichnen drei Dinge aus: eine gnadenlose, ins Arrogante abschweifende Selbstüberschatzung, seinen Hang, bereits traditionell (so die so genannte „Grüne Revolution“ von 2008) pro-westliche Politik zu unterstützen und demensprechend seine Rolle als Botschafter im komplett von den USA und „Israel“ abhängigen Jordanien und damit auch von Zeit zu Zeit als informeller Nachrichtenübermittler zwischen Teilen der pro-westlichen Kräfte im iranischen Regierungsapparat und westlichen Geheimdiensten zu dienen. Dementsprechend gaukelte ihm der jordanische Geheimdienst (tatsächlich jedoch die CIA sowie der zionistische MOSSAD über diesen) vor, während eines informellen Treffens informell wichtige Informationen bezüglich der bevorstehenden Offensive der syrischen Armee im Süden des Landes zu übergeben. Als Ort wurde von den Jordaniern ein Hotel im Zentrum Ammans vorgeschlagen und sensibel präpariert. Im Nebenraum zum Treffen saß ein Agent des MOSSAD, der jedes Wort aufnahm und Fotos machte. Seither ist der iranische Botschafter erpressbar… Der nächste Schritt folgte auf dem Fuße. Indiskretionen wurden über die saudische Zeitung Elaqh gestreut, die über mehrere sensible Treffen „berichtete“ und faktisch ein komplettes, kompromittierendes Einknicken Irans in den Artikeln darstellte. Dies geht laut den Autoren, die in Wahrheit in der MOSSAD-Zentrale sitzen, sogar soweit, dass Teheran bereit sei, Hezbollah „fallen zu lassen“ und in diesem Sinne logistische Unterstützung für die libanesische Widerstandsbewegung teilweise einzustellen oder zu verringern. Kaum hatten sich die entsprechenden Gerüchte erst einmal verbreitet, dann folgten „seriöse Zeitungen“ mit Berichten über angebliche „Entscheidungen Moskaus“ (FAZ 29.5.18: „ Russland will Rückzug iranischer Milizen“). Damit wird das eigentliche Ziel der geheimdienstlich gelenkten Medienkampagne sichtbar: Russland. Mit einer ganzen Armada gezielter Falschinformationen soll das wachsende Ansehen Russlands im Nahen Osten unterminiert werden. Auch an diesem Punkt helfen relativ einfache Klarstellungen: Syrien selbst hat bereits vor geraumer Zeit (!!) SELBST erklärt, die schon länger geplante und bald beginnende Offensive zur Säuberung des Südens von Terroristen würde eindeutig unter Kommandoführung der Syrisch Arabischen Armee durchgeführt. Hinsichtlich der anhaltenden zionistischen Luftangriffe hat der syrische Präsident al-Assad persönlich erklärt, dass es nur einen Weg gäbe, diese Aggressionen zu verhindern: die Stärkung der syrischen Luftabwehr! Klare Worte! Manche, diplomatisch formuliert; widersprüchliche Signale unterschiedlicher Quellen in Moskau geben „dem Affen Zucker“, der Desinformationen speit. Das ewige Hin und Her über die Lieferung von S-300-Lusftabwehrsystemen an Syrien sind Benzin in das Feuer der Gerüchteküche. Verschiedene iranische Kräfte, die mit einem pro-westlichen Regime Change in Teheran spielen, nehmen dieses anti-russische Narrativ begierig auf und verbreiten es regional wie international.
Auf diese Weise schließen sich die Kreise wieder und knüpfen fast nahtlos an den US-Ausstieg aus dem international verhandelten und vereinbarten Atomdeal an. Die USA unter Trump sind jetzt draußen und die EU, allen voran Deutschland, versprechen laut und unüberhörbar ein Festhalten daran, verkünden vollmundig die Absicherung europäischer Geschäfte mit Teheran. Doch an diesem Punkt ist ganz offensichtlich der Wunsch Vater des Gedankens. Am 22. Mai sprach die FAZ jedoch tendenziell Klartext: „Washington droht Iran mit den ‚stärksten Sanktionen der Geschichte‘. Pompeo. Ajatollah Chamenei lebt nicht ewig. (…) Pompeo suchte das Zerwürfnis mit Amerikas Partnern herunterzuspielen. Da die Ziele fast deckungsgleich seien, rechne er damit, dass sich die amerikanische Sicht durchsetze.“ Gleiche Ziele, unterschiedliche Kappen, aber viel weniger als gut abgestimmte strategische Schritte. Die USA setzen auf Härte, gemischt mit einer wirtschaftlichen Erdrosselung Irans, während die EU danach strebt, ihre Erfahrungen in Sachen Regime Change mit Hilfe „sanfter Methoden“ auszuspielen. Vor allem auch die BRD setzt dabei auf mehrere Trumpfkarten: die gewachsenen Wirtschafsbeziehungen und iranische Doppelstaatler bis in den höchsten staatlichen Institutionen Irans, die wie ausländische Agenten agieren – und wenn es „nur“ darum geht, die eigenen Taschen mit Schmiergeldern zu füllen. In einem internen bundesdeutschen BND-Papier heißt es u.a. dazu: „Der einseitige amerikanische Rückzug aus dem Atomdeal wird sich schneller als gedacht als kontraproduktiv erweisen. Es gibt eine Reihe von besonnen Kräften in iranischen Führungspositionen; zu nennen sind dabei zum Beispiel der Außenminister Zarif oder dessen Stellvertreter Araqchi. Diese und andere haben durchaus unterschiedliche Orientierungen; Zarif hat ein offenes Ohr und eine Zuneigung für bestimmte Kreise in den USA, während Araqchi auf Frankreich starke Hoffnungen setzt. Diesen und anderen eher reformorientierte Kräfte eint jedoch ihre Gegnerschaft zu den Hardlinern. In Gesprächen während der letzten Monate wurde mehr als deutlich, dass diese Kräfte für ein größeres Entgegenkommen bereit sind, solange es nur ihre innenpolitischen Gegner schwächt. Auf verschiedenen Ebenen erweisen sich die islamischen Revolutionsmilizen als anhaltend blockierende Kräfte. Auch deshalb ist die amerikanische Positionen zu unterstützen, diese zu schwächen und langfristig auszuschalten. Unsere französischen Freunde haben ihren Kontaktleuten im Iran vorgeschlagen, als ersten Schritt Generalleutnant Ghassem Suleimani als Führer der international operierenden Quds-Einheit der Pasdaran zu schwächen und später zu neutralisieren. Ob sogar der französischen Einschätzung gefolgt werden kann, die auf deren Gesprächen mit ihnen wohl gesonnenen Iranern beruht, dass man die Amerikaner beruhigen und zu deutlichem Entgegenkommen bewegen könne, wird die Zeit eher kurzfristig zeigen. Wir müssen allerding unsere Kontakte verstärkt mobilisieren und koordinieren, um unsere deutschen Interessen zu wahren.“
Laut gebrüllt, Löwe, aber trotzdem zu kurz gesprungen? Wichtige europäische Unternehmen, bereiten sich gerade vor, die Islamische Republik Iran zu verlassen oder ihr wirtschaftliches Engagement in diesem Land drastisch zurückzufahren. Der Mega-Deal um eine französische Investition in den iranischen Öl-/Gassektor steht bereits mehr als auf der Kippe. Es geht dabei um mindestens 20 Milliarden Dollar. Mehr noch: ob die EU ihren perspektivischen Iran-Deals zu Liebe nicht nur in eine politische, sondern vor allem auch massive ökonomische Konfrontation mit Washington gehen werden wird, ist mehr als zweifelhaft. Wer in Berlin, London oder Paris wird wohl wirklich bereit sein, den US-Dollar als Leitwährung zu ersetzen? Zudem kann durchaus bezweifelt werden, ob Europa in dieser wichtigen und sensiblen Frage wirklich auch an einem Strang ziehen wird. Erste Absetzbewegungen vom lauten Getöse der ersten EU-Reaktionen zur Entscheidung von US-Präsident Trump sind bereits zu vernehmen. Ob das Ganze also wirklich mehr als der Versuch ist, Zeit zu schinden, bleibt abzuwarten… Gleichzeitig drängen das zionistische Regime „Israels“ und ihre propagandistische Hilfstruppen, besonders auch in der BRD, auf ein noch schärferes Vorgehen gegen den Iran - Krieg durchaus eingeschlossen, sei es nun direkt oder als „Vorbereitung“ in Syrien oder denLibanon.
Auch in Venezuela setzen die USA auf eine verstärkte Gangart, um die revolutionäre Regierung Maduros wegzuputschen. Die EU assistiert, indem sie massive Sanktionen beschlossen hat. All dies geschieht und schließt ausdrücklich und laut vernehmlich auch militärische Optionen mit ein, obwohl – oder vielleicht gerade deshalb (?!) – die bolivarische Revolution unter Präsident Maduro erst kürzlich demokratisch bestätigt wurden. Westliche „Demokratie“ eben…

 

Punkt 2: zu diesem Heft

Unser vorliegendes Heft ist ein anschaulicher, aber auch gefährlicher Beleg dafür, dass der Brandgeruch der Kriege immer stärker wird mit der Gefahr, dass diese in einem großen Knall kulminieren könnte. Das zionistische Regime „Israel“ steht im Focus, denn seine Soldateska eröffnet ohne Pause das Feuer auf unbewaffnete Palästinenser. Die westliche Welt und auch sich selbst links nennenden politische Kräfte decken dieses Regime und seine mörderischen Handlungen. Gleichzeitig droht es offen mit eine Krieg gegen den Iran und versucht, seine diplomatischen Beziehungen mit Russland zu nutzen, um auch mit gezielten Desinformationen und unter durchaus geschickter, ruchloser Ausnutzung der weltweit agierenden und einflussreichen „Israel“-Lobby Moskau öffentlichkeitswirksam besonders im Nahen Osten vorzuführen. Damit ist Tel Aviv ein hoch gefährlicher, staatlich organisierter Kriegsbrandstifter!
Viel ist in diesem Heft zu Krieg und Frieden zu lesen. Doch wie steht es mit Jenen, die sich gegen die wachsende Kriegsgefahr wenden? Sind die sich Links nennenden und der Friedensbewegung zuzurechnenden politischen Kräften ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft? Wir haben mit Reiner Braun von der deutschen Friedensbewegung gesprochen.
Innenpolitisch werden die zunehmenden Aggressionen nach Außen begleitet von einem weiteren Abbau demokratischer Rechte und dem Ausbau des staatlichen Repressionsinstrumentariums, auch in Europa (so besonders auch in der BRD!). So hat das Bundesverwaltungsgericht beschlossen, dass der Staat private Daten nach Belieben abgreifen darf.

 

Punkt 3: in eigener Sache

Wir hatten in der letzten Ausgabe angekündigt, einen Generationswechsel bei GEHEIM einzuleiten. Wir haben in diesem Zusammenhang bereits erste Gespräche geführt und hoffen, ganz in unserer transparenten Tradition, bis zum Ende des Jahres konkrete Schritte verkünden zu können. Ganz konkret sind leider jedoch die wachsenden Kosten. Die Post schlägt gnadenlos zu, ohne den Service zu verbessern. Wir haben es unter großen Anstrengungen nur dank ehrenamtlichen Engagements geschafft, schon seit einigen Jahren Abo-Gebührenerhöhungen zu vermeiden. Wir möchten daran festhalten und bitten unsere Leserinnen und Leser darum, uns in dieser Hinsicht unter die Armee zu greifen. Also: bitte spenden oder aktiv Abos werben!

Auch in diesem Sinne: No Pasaran!

Michael Opperskalski (Köln) & Redaktion GEHEIM

 

Naming Names

von Enrique Bermudez und Abu Hassan

Geheime CIA-Operationen finden nicht im luftleeren Raum statt. Sie benötigen ein dicht gewobenes organisatorisch-logistisches Netz, das das Zielgebiet bis in alle sensiblen Bereiche erfasst. Wie eine schwarze Spinne sitzt in diesem Netz die jeweilige CIA-Station, die in der entsprechenden US-Botschaft untergebracht ist. Unter der Tarnung und der diplomatischen Immunität einer Botschaft oder eines Konsulates lassen sich für die CIA am sichersten und günstigsten jene organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen schaffen, ohne die CIA-Aktivitäten in dem betroffenen Land unmöglich sind.

An den „CIA-Diplomaten” hängen ungezählte Spitzel, Spione, Agenten, Ausbilder und Spezialisten. Diese arbeiten – eingeschleust oder angeworben – in Parteien, Verbänden, Studentenorganisationen, Gewerkschaften, Medien, in den militärischen und Regierungsstellen sowie im wirtschaftlichen Sektor des Landes. Sie können jedoch ebenso in US-amerikanischen Firmen, Institutionen und Organisationen untergebracht sein. Zudem benutzt die CIA US-Touristen, Austauschstudenten, Schüler, ja sogar Priester und Wissenschaftler, um an die benötigten Informationen zu gelangen oder Geheimdienstoperationen vorzubereiten.

Unser NAMING NAMES, d.h. die Enttarnung unter diplomatischer Tarnung arbeitender CIA-Agenten, ist damit für alle Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe…

Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ kann nur regelmäßig erscheinen, weil sie auf der Mitarbeit, Zuarbeit und professioneller Recherche Vieler ruht. Neumodischer formuliert: inzwischen, in den zurück liegenden Jahrzehnten, ist ein weltweites Netzwerk aus Journalisten, Betroffenen, Spezialisten und Informanten entstanden, das die Veröffentlichung unseres NAMING NAMES ermöglicht. Für dieses Netzwerk stehen stellvertretend die Namen Enrique Bermudez und Abu Hassan. Alle, die uns in irgendeiner Weise in diesem Zusammenhang helfen, stehen nachweislich im Fadenkreuz der terroristischen CIA, die man getrost Mörder GmbH & Co. KG nennen kann...

CIA im Saudi Arabiien

Botschaft in Riad

Henzel, Christopher
Frühsommer 2018

Masic, Dinka

Frühsommer 2018

Barrasso, Alexander L.

Frühsommer 2018

Bliss, Adam J.

Frühsommer 2018

DeMaggio, Dough

Frühsommer 2018

Laas, Tim

Frühsommer 2018

Breton, Gerard

Frühsommer 2018

Godfrey, John

Frühsommer 2018

Militärgeheimdienst DIA

COL Calvo, Ulises

Frühsommer 2018

Konsulat in Dahran

Slaughter, Kenton

Frühsommer 2018

Legaspi, Dante

Frühsommer 2018

Valdez, Jesse

Frühsommer 2018

Mathews, George

Frühsommer 2018

Konsulat in Jeddah

Masic, Dinka

Frühsommer 2018

Loh, Paul

Frühsommer 2018

Davis, Michael

Frühsommer 2018

Mitman, Matthias J.

Frühsommer 2018

Jones, Hadar

Frühsommer 2018

O’Conor, Kevin

Frühsommer 2018

 

 Warum ich dankbar bin für den Vertragsbruch der USA

von Yavuz Özoguz

Dankbarkeit gehört zu den Grundtugenden eines jeden gottesehrfürchtigen Menschen, aber zusätzlich dazu gibt es beim Vertragsbruch der USA noch einige weitere Faktoren, die mich dankbar sein lassen.


• Der wahre verbrecherische Charakter der USA wird auch für seine befreundeten Staaten und deren Völker immer deutlicher.

• Die hörige durch die Verbrechen der USA und Israel völlig entsachlichte und wahrheitsferne Berichterstattung westlicher Presstutierter wird für immer mehr Menschen deutlich. So handelt es sich bei dem neuerlichen Völkerrechtsbruch – man darf es auch Völkerrechtsverbrechen nennen – nicht um einen „Austritt“, wie es die allermeisten Presstituierten titulieren, sondern um einen verbrecherischen Vertragsbruch! [1] Wäre der Verbrecher nicht eine sogenannte Veto-Macht, würde die UNO ihn bestrafen.

• Im Iran gab es immer noch einige Anhänger der westlichen Welt, zumindest Europas, die den wahren Charakter des größten Raubzugs der Geschichte [2] bis heute nicht erkannt haben oder nicht erkennen wollen. Daher haben sie z.B. versucht zur Modernisierung der eigenen zivilen Luftfahrtflotte Airbus zu kaufen. Als die USA es den Europäern verboten hat und darauf bestanden hat, dass auch bei Boeing eingekauft werden muss, ließen jene iranischen Politiker sich demütigen. Wer aber zulässt, dass das eigene Volk von den USA und/oder Israel gedemütigt wird, der wird immer schlimmere Demütigungen hinnehmen müssen. Jetzt ist der 40-Mrd-Dollar-Deals für Airbus und Boeing im Iran geplatzt [3]. Russland und China bauen auch Passagierflugzeuge! Und Asien wird sich in Unabhängigkeit viel besser entwickeln als in Ketten des USraelischen Kapitalismuswahns.

• Die französische PSA-Peugeot Gruppe konnte im letzten Jahr nur mit Hilfe des starken Geschäfts im Iran seine Verkäufe weltweit steigern [4]. Jetzt müssen die Franzosen sich entscheiden zum Wohl der eigenen Wirtschaft und Bevölkerung zu agieren oder als Handlanger der US-Verbrechen zum Schaden der eigenen Bevölkerung.

• Iran ist nicht der einzige Staat, der völkerrechtsverbindliche Abkommen mit den USA verhandelt und abgeschlossen hat. Die USA haben jetzt bewiesen, dass jegliches Abkommen mit den USA das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wird, da es jederzeit von den USA zerrissen werden kann. Nur noch idiotische Vertreter der eigenen Bevölkerung oder völlig US-hörige Masochisten werden mit den USA verhandeln.

• Die USA und Israel streben inzwischen ganz offen einen „Regime-Change“ im Iran an [5], obwohl allein dieses Streben bereits ein Völkerrechtsverbrechen ist. Ich bin gespannt, welcher der beteiligten Staaten am Ende wirklich einen „Regime-Change“ erleben wird.

• Das Abkommen wurde nicht erst gestern von Trump zerrissen. Es war von Anfang an eine Farce. Obwohl die USA zugesagt hatten, dass zumindest ein Teil der Sanktionen aufgehoben werden würden, ist das faktisch nie geschehen. Keine Bank in Deutschland ist bereit, Gelder in den Iran zu überweisen, da sonst Sanktionen der USA drohen. Ohne Geldtransfer ist aber auch kein effektiver Handel möglich. So gab es nur ein Nischendasein für wenige Produkte, die mit staatlicher Genehmigung in den Iran ausgeführt werden konnten, deren Export aber dem Exporteur mehr genützt hat als dem Iran, wie Kosmetika oder Malzgetränke, die als Halal-Bier von einer bestimmten Klientel konsumiert worden ist. Die Heuchelei ist jetzt in offenkundige Feindschaft verwandelt worden.

• Die gesamte Menschheit muss die Chance erhalten, zwischen richtig und falsch, zwischen gut und böse zu unterscheiden, damit die eigene Verantwortung umso schwerer wiegt. Die USA haben hunderte Male fremde Länder angegriffen. Sie verfügen über dutzende Militärbasen in der Region und einen Militärhaushalt, der größer ist als ganz Asien inklusive Russland, China und Iran zusammen. Die islamische Republik Iran hat noch nie ein Land angegriffen. Israelische Militärs haben schon dutzende Male iranische Soldaten ermordet, als diese z.B. im Einsatz gegen IS waren. Erst letzte Nacht haben sie wieder neun Iraner ermordet. Iranische Militärs haben noch keinem einzigen Israeli Schaden zugefügt. All das muss jeder Mensch erfahren, bevor er eines Tages vor seinem Schöpfer erklären will, warum er die USA und Israel gegen den Iran unterstützt hat.

• Deutschland unterstützt in einer kaum nachvollziehbaren Vasallentreu das USraelische Gebilde als Staatsdoktrin. Die Unterstützung eines rassistischen Apartheidsregimes widerspricht genauso den deutschen Werten wie die Unterstützung eines Völkerrechtsverbrechers. Da die amtierenden deutschen Regierungen beides seit Jahren praktizieren, muss die Bevölkerung in Deutschland die Chance erhalten zu erkennen, wen die deutsche Politik gegen die eigenen Überzeugungen unterstützt und warum.

• Die zunehmende Feindschaft der westlichen Welt gegenüber dem Islam und den Muslimen in der Region und sogar in den eigenen Ländern zwingt die Muslime zu einer Einheit, zu der sie aufgrund der Verpflichtung ihrer Religion bisher wenig zu bewegen waren.

• Aufgrund des Abkommens mussten die Iraner in allen ihren Nachbarländern wie Afghanistan und Irak bei der Bekämpfung und Verfolgung von Terroristen äußerst vorsichtig agieren um den USA keinen Vorwand für den Vertragsbruch zu liefern. Das war allein schon deshalb so schmerzhaft, weil die Iraner sehr gut wissen, dass ein Großteil des Terrors in der Region von den USA und Israel initiiert sind. Jetzt entfällt jegliche Rücksicht und sämtliche in Verbrechen verwickelte US-Soldaten in der Region müssen fortan in Daueralarmbereitschaft leben.

• Die Heiligkeit seiner Zeit zu erkennen ist eine der schwierigsten Aufgaben für Menschen, die in einem rein westlichen und materialistischem Umfeld groß werden. Doch die extremen Übertreibungen der Führungsmacht des Westens und die extreme Feindschaft gegen Imam Chamenei zwingen geradezu alle friedliebenden Menschen auch einmal die Schriften und Reden dieser heiligen Person aus erster Quelle zu studieren. Und wer die Gelegenheit bekommt, diesen Menschen aus erster Quelle zu studieren wird angezogen von der Faszination der Heiligkeit, völlig unabhängig davon, welcher Religion er angehört. Der US-Vertragsbruch erfolgte kurz vor dem Beginn des Monats Ramadan. Das wird die Bindung der Fastenden zu der Heiligkeit unserer Zeit stärken.

Das sind nur einige wenige der vielen Gründe, warum ich dankbar bin. Sicherlich gibt es noch viel mehr Gründe. Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Licht, denn alle Dankbarkeit ist vom Herrn der Universen.

Anmerkungen:

[1] https://www.rubikon.news/artikel/der-vertragsbruch
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gr%C3%..._der_Geschichte
[3]
https://www.n-tv.de/wirtschaft/wirtschaf...le20425639.html
[4]
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten...echsen-im-iran/
[5]
https://offenkundiges.de/die-usa-wollen-...-allen-mitteln/

Quelle: http://www.muslim-markt-forum.de/t1542f2-Warum-ich-dankbar-bin-fuer-den-Vertragsbruch-der-USA.html#msg4609, 09.05.2018

Geheim-Magazin 2-18

Author; Michael Opperskalski Categories: Magazin Archiv

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Michael Opperskalski

Michael Opperskalski

Michael Opperskalski ist der Gründer von Geheim-Magazin.de
und zudem einer der aktivsten Autoren.

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